1. Mannschaft Frauen "die Kuties"

Mit neuer Mentalität in die Saison 2017/2018

Nach einer turbulenten letzten Saison wollen die Kuties in der neuen Spielzeit in der 2. Bundesliga wieder von vorne beginnen. Nicht nur innerhalb der Mannschaft hat es dabei einige Veränderungen gegeben. Auch im Umfeld der Herrenberginnen kam es zu einigen Personalentscheidungen. Die bedeutendste ist dabei die Neubesetzung auf der Trainierposition.

Nach fünf Jahren beendete Hagen Gunzenhauser seine Tätigkeit als Kommandogeber der Kuties. Zur neuen Saison wird er sich gemeinsam mit Ingo Janoch  um die sportlichen Geschicke rund um die Mannschaft kümmern. Co-Trainer Tim Güthoff schied ebenfalls aus dem Trainier-Team aus. Neuer Mann auf der Herrenberger Bank ist kein Unbekannter. Ogu Nwagabra kehrt nach seinem Engagement bei der zweiten Männermannschaft zurück ins Gäu und möchte die Kuties mit einer neuen Spielphilosophie die letzte Spielzeit vergessen lassen.

Rückblick: Zu Beginn der Saison 2016/2017 wurden die Kuties als Vorjahresdritter in der 2. Liga hoch gehandelt. Der Kader blieb zu großen Teilen zusammen und wurde mit einigen prominenten Neuzugängen noch ergänzt. Doch schon zu Beginn der Runde taten sich die Kuties sehr schwer und verloren gleichzeitig einige Partien äußerst unglücklich. Sehr bald war klar, anstatt an die Erfolge in der Vorsaison anknüpfen zu können hieß es nun für Sarah Neubrander und Co: Abstiegskampf. Bis zum letzten Spieltag und darüber hinaus war ungewiss, in welcher Spielklasse die Mannschaft in der Saison 2017/2018 antreten würde. Trotz eines letzten Sieges gegen die Kurpfalz Bären war die SG als Drittletzter sportlich abgestiegen. Abzuwarten blieb das unvergleichliche Lizenzdrama um den HC Leipzig. Nach mehreren Wochen in der Schwebe zwischen Lizenzentzügen und Schiedsgericht war Ende Juli klar: die Kuties spielen weiter in der 2. Bundesliga. Der HC Leipzig muss auf Grund eines massiven Schuldenbergs Insolvenz anmelden und steht als erster Absteiger fest. Mitte August dann der nächste Hammer: Die SVG Celle zieht sich ebenfalls aus der 2. Bundesliga zurück und erwartet nun auch ein Insolvenzverfahren. Damit gibt es in dieser Saison lediglich zwei Absteiger aus dem deutschen Unterhaus.

So hatten die Kuties-Verantwortlichen in der Vorbereitung auf die neue Runde so einiges zu tun. Denn ebenso wie auf der Trainerbank gab es auch im Kader der Kuties einen großen Umbruch. Mit Freya Stonawski, Alisa Berger, Rebecca Frey und Ann-Sophie Staudenmaier verließen langjährige Kuties das Gäu. Ebenso werden Lena Degenhardt, Monika Kornet und Kaya Diehl nicht mehr für die SG auflaufen. Den vielen Abgängen stehen nicht mehr so viele Zugänge gegenüber, wie es in den letzten Jahren immer der Fall war. „Wir haben uns klare Vorgaben in der Kaderplanung gesetzt und dabei auch bewusst einen kleineren Kader gewählt", so Ingo Janoch, „wir wollten Spielerinnen holen die sportlich aber vor allem auch menschlich zu uns passen“.

Mit Carolin Tuc und Saskia Putzke sind den Verantwortlichen dabei zwei Glücksgriffe gelungen. Beide spielten bei der TuS Metzingen bzw. dem TV Nellingen bereits in der 1. Bundesliga. „Sassi“ Putzke trug bereits vor zwei Jahren das Trikot der Kuties. „Zusätzlich wollen wir die einige Jugend in unsere Mannschaft integrieren“, so Janoch weiter. Mit Dora Elbert und Sandra Kußmaul stießen zwei Eigengewächse aus der zweiten Mannschaft zum Kader. Des Weiteren betreibt die SG auch weiterhin die Förderung von jungen Talenten aus der Umgebung. „Celine Effinger und Joelle Arno sollen sich bei uns weiter entwickeln und Bundesliga Luft schnuppern“.

Handball ist für mich ein Laufsport:
Schon während des Lizenz-Theaters schwor der neue Trainer Ogu Nwagbara seine Mannschaft auf die wichtigsten Aspekte seiner Mentalität ein:
Teamgeist, Vertrauen und Wertschätzung stehen bei dem Sozialpädagogen im Vordergrund. Zudem wurde in der laufenden Vorbereitung viel in den Bereichen Kondition und Athletik gearbeitet. „Handball ist für mich ein Laufsport“, beschreibt Nwagbara seine Philosophie, „ich möchte, dass wir unsere Gegner jagen und schnell umschalten, genügend Personal für diese Spielweise ist vorhanden“. Jede Spielerin muss bei Ogu Nwagbara flexibel in der Lage sein auf allen Positionen zu rotieren. An erster Stelle steht für den Coach allerdings eins: „Ich möchte eine funktionierende Mannschaft, die in allen Lagen als Einheit agiert“. Auch in diesem Bereich wurde viel gearbeitet. „Wir haben verschiedene Maßnahmen hinter uns, bei denen Teambuilding im Vordergrund stand“, so

Die Mannschaft
Team
unsere Nummer 1
Jölle Arno TH
Monika Lide TH
unsere Nummer 16
Dora Elbert TH
unsere Nummer 5
Sandra Kussmaul KM
unsere Nummer 7
Sulamith Klein RL
unsere Nummer 9
Sarah Neubrander RL/RR
unsere Nummer 11
Kerstin Foth RL
unsere Nummer 17
Celine Effinger LA
unsere Nummer 18
Lea Neubrander LA/RM
unsere Nummer 19
Lisa Gebhard RA
unsere Nummer 21
Saskia Putzke LA/RM
unsere Nummer 22
Marie-Christine Beddies LA
unsere Nummer 28
Anika Leppert KM
unsere Nummer 77
Carolin Tuc KM
Die Mannschaft neben dem Parkett
Team
unser Trainer
Ogu Nwagbara TR
Unser Co-Trainer
Hagen Gunsenhauser CoTR
unsere Physiotherapeutin
Heike Kuhn PH
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