Sarah Neubrander verlängert um ein Jahr

Handball: SG-H2Ku-Kapitänin sagt als erste Spielerin beim abstiegsbedrohten Zweitligisten zu

Sarah Neubrander (am Ball) fühlt sich in Herrenberg "wahnsinnig wohl" GB-Foto (Archiv): Eibner

 

Nach der jüngsten 18:21-Heimniederlage gegen den DJK/MJC Trier gehen die Zweitliga-Frauen der SG H2Ku Herrenberg im Abstiegskampf schweren Zeiten entgegen. In dieser Situation setzt die Spielführerin Sarah Neubrander mit der Vertragsverlängerung ein Zeichen.

 

15.02.2017, Gäubote, Andreas Gauss

 

Viele Gespräche - Nach der Neubesetzung des Trainerpostens im Zweitliga-Team - Ogu Nwagbara kommt für Hagen Gunzenhauser, der in die Rolle des Sportlichen Leiters schlüpft - gehen nun die Verantwortlichen des Frauenteams daran, die entscheidenden Gespräche über die Vertragsverlängerungen zu führen. Allerdings ist dabei die momentane Tabellenlage nicht gerade förderlich. Zum Vergleich: Im letzten Spieljahr, als die SG-H2Ku-Frauen am Ende Dritter wurden, waren fast sämtliche Verlängerungen bereits im Januar spruchreif. Wie schon im letzten Jahr ging nun die 27-jährige Spielführerin Sarah Neubrander mit gutem Beispiel voran und hat ihren Vertrag um ein Jahr verlängert. Hagen Gunzenhauser: "Sie musste da gar nicht überlegen und das ist für uns natürlich ein wichtiges Zeichen." Die Studentin ist vom Klassenerhalt überzeugt: "Ich denke, uns fehlt aufgrund der momentanen Situation oft das Selbstvertrauen. Fakt ist, dass wir bis zum Schluss gemeinsam kämpfen werden." Sie fühle sich "wahnsinnig wohl" in Herrenberg. Auch auf den neuen Trainer ist sie gespannt: "Ogu wird sicherlich viele neue Impulse setzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Was genau passieren wird, oder welche Veränderungen es bezüglich der neuen Saison geben wird, bleibt aber abzuwarten." Gunzenhauser räumt ein, dass der Verein angesichts der sportlichen Lage auch auf das Wohlwollen der Spielerinnen angewiesen ist, macht aber unmissverständlich klar, dass der Club in den vergangenen Spielzeiten ebenfalls auf Kontinuität gesetzt hat: "Von dem Vertrauen können sie uns jetzt etwas zurückgeben." Derzeit werden viele Gespräche geführt, mit sechs, sieben Spielerinnen sei die SG H2Ku Herrenberg kurz vor einem positiven Abschluss. -asg-


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